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Denn er dirigiert immerhin außer dem MGV «Liederkranz» Hasselbach noch weitere zehn Chöre. «Als ich mein Zehnjähriges feierte, bin ich mit einigen von ihnen aufgetreten», berichtete Schmidt. Doch solch ein geballtes musikalisches Ereignis mit all seinen Chören wie am Donnerstagnachmittag hatte auch der erfahrene Musiker noch nicht erlebt. «Zwei Stunden Einsingen und zwei Stunden Konzert», beschrieb er seine Arbeit. Das sei wunderschön gewesen, aber: «Das war eine solch einmalige Veranstaltung, die ich nicht jeden Tag machen möchte.»
Was er aber mit seinen Chören auf die Bühne des Festzeltes brachte, konnte sich hören lassen und war von hoher Chorgesang-Qualität. Matthias Schmidt hat mit seinen Chören schon viele Preise eingesungen.
Er dirigierte an diesem Nachmittag den Männergesangverein «Liederkranz» Hasselbach, den Männer-, den Frauenchor sowie den Kinder- und Jugendchor «Cäcilia» Lindenholzhausen, die Chöre «Cäcilia» Horbach, Arion 1900 Nomborn, «Frohsinn» Hüttenberg, «Liederkranz» Cleeberg, «Concordia» Münchholzhausen, den Kinder- und Jugendchor Hasselbach und das Jugendblasorchester des TV 1904 Würges. Die von Matthias Schmidt betreuten Chöre durften natürlich nicht an den Weilroder Chortagen am Samstag und am Sonntag teilnehmen.
Am Freitagabend gehörte die Bühne den Party-Fans. Völlig andere Musik stand da auf dem Programm. Der schrille Roy Hammer und seine noch schrilleren Pralinées stürmten die Festzeltbühne und hatten die gut gelaunten Partygäste schnell in ihren Bann gezogen. msc
